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Thailand - eingebetet zwischen Laos, Burma, Kambodscha und Malaysia, zwischen der Andamanensee im Westen und dem südchinesischem Meer im Osten gelegen hat eine mehr als 2000-jährige bewegte Geschichte. Mit den ständigen Streitereien mit den Nachbarvölkern kam es kaum zu Ruhe. Trotzdem, oder vielleicht gerade deswegen, schafften es die Völker ein traditionsreiches und geschichtsträchtiges, von politischer Unabhängkeit geprägtes Land zu schaffen. Prinz Phrom gründet schon 857 nach Christi die Stadt Fang im Raum westl von Chiang Rai. Während die Stadt sich nie richtig entwickeln konnte durch Handel, blühte das Königreich. Schon bald nach seiner Gründung dehnt es sich bis nach Sawankhalok, einer Stadt nördlich von Sukhothai aus. Schon damals lieferten sich die Khmer und die burmesischen Völker Auseinandersetzungen um die Vorherschaft in der Region um die frucht- baren Ebenen des Maenam Chao Phraya Und so gelten die beiden Völker als die frühen Gestalter Thailands. Im Laufe der Zeit bildeten sich mehrere Königreiche wie das von Luang Prabang, das heutige Laos. Schließlich verdrängten die Thai unter Führung von Sri Intarathitya im Jahre 1238 die Khmer. König Chao Aluna Khmara gündete um 500 n. Christi die Stadt Sukhothai. Das erste auf dem Boden Thailands befindliche Königreich war geboren. Man kann die Geschichte Thailands in etwa 5 bedeutende Zeitabschnitte einteilen. Angefangen mit der Fruhgeschichte und den Khmerreichen, die Sukuthaireiche im 12./13 Jahrhundert, das Ayutthaya Reich um 1400, Chakri-Dynastie mit König Rama 1 und das neue moderne Thailand in den letzten 100 Jahren. Die Frühgeschichte: - erste Besiedelungen um 3600-2500 v.Chr. in der Nähe von Ban Chiang   belegen frühe Kulturen. - ca. 2700 v.Chr. Anzeichen von Produktion von Seide und entsprechender   Handel - 2637 v.Chr. chin. Krieger bedrohen ansässische thail. Stämme. - 200 Jahre später werden chin. und thail. Völker von Mongolen bedroht - 1860 v. Chr. thail. und chin Stämme vereinen sich im Kampf gegen die   übermächtigen Mongolen - um 122 v. Chr. thail. Stämme gründen  das Königreich Aliao im Süden   Chinas - um die Zeitenwende herum werden etliche auch heute noch bekannte   Städte in den nördl. Provinzen des heutigen Thailands gegründet - im 6. Jrh. die Dvaravati Kultur wird gegründet in Kambodscha und im Isaan   das Königreich Chenla - 661 n.Chr. Gründung d. Königreichs Haripunchai im nördlichen Lamphun - im Jahre 855 Gründung der Stadt Fang durch Prinz Phrom am Mae Nam   Chao Phrya - 877 - 889 Regierungszeit v. König Indravarman I. Dieser verlegte seine   Hauptstadt in die Nähe von Angkor - 97 begannen die Mon den Bau des großen Chedi von Wat Phrathat   Haripunchai in Lamphun, der bis heute der großartigste Tempel des   Nordens ist - im Laufe des 9. Jh. entsteht das Khmer-Reich in Angkor - 1002 - 1050 Regierungszeit v. Suryavarman I - zwischen dem 11.- 13. Jh. Lop Buri wird als wichtige Provinzhauptstadt dem Khmer-Reich angegliedert - 1113 - 1150 begann der Bau von Angkor Wat - Regierungszeit v. Jayavarman VII. der mächtigste Khmer-König, von 1181 - 1220 - 1220 Thais dringen bis nach Assam in Nordostindien vor - das Fürstentum Muong Nai wird an einem Nebenfluß des Salween im Jahre 1223 durch die Thais gegründet - Regierungszeit von Indravarman II. von 1229 - 1243 - 1235 überfielen Mongolen das Königreich Nanchao im Süden Chinas und lösten eine starke Abwanderung der thail. Stämme in den Norden Thailands    und Burmas aus. Das Sukhothai Reich  beginnt um 1238 und wurde ab 1275 - 1298 von König Ramkhamhaeng regiert. Er gilt als Gründer des Sukhothai-Reiches und damit als die Wiege des heutigen Thailand. Mit diplomatischen und kriegerischen Mitteln gelang es ihm aus den verschiedenen Kulturen auf Kosten der Khmer sein Reich zu einen. Um 1280 schuf er das noch heute gebräuchliche Thai-Alphabet. Im Nationalmuseum von Bangkok befindet sich als Nachweis dafür eine 1292 in dieser Schrift verfasste Regierungserklärung. In ihr wird erklärt, das der König Vater aller Untertanen ist und zu deren wohl agiert. Für diesen Zeitabschnitt war dies eine der modernsten Staatsformen. Freier Zugang zum König, Steuerfreiheit und eine einmalig milde Justiz waren die Grundlage für die Staatsform. In seiner Blühte gehörten Phrae, Phitsanulok, Tenasserim, Vientiane, Suphanburi, Ratchaburi, Phetchaburi, Nakhon Si Tammarat, Tak, Nan, Luang Prabang, Mae Sot, Tavoy, Martaban, Taungup, Lom Sak und Pegu. Die Nachfolger Ramkhamhaengs wandten sich mehr und mehr der Religion und der Wissenschaft zu. Dies wurde von verschiedenen Thai-Fürsten benutzt um ihren Einflussbereich um die Region von Chiang Mai auszubauen. Diese Periode wird als die Blütezeit der Geschichte Thailands angesehen. Ein reiches Erbe an Kunstwerken, architektonischen und kulturellen Errungenschaften wurden im Sukhothai Reich hinterlassen.1350 wurde Sukhothai praktisch ohne Auseinandersetzung durch Ayutthaya über/ nommen. Als Grund wird das mangelnde Vermögen zur Gegenwehr angesehen, da sich die Nachfolger des Königs Ramkhamhaengs nicht um kriegerische Belange kümmerten.  Rama Thibodi wurde im neuen Ayutthaya-Reich der der erste König. Chronologisch gesehen beginnt das Sukhothai Reich um 1238 n.Chr. und geht gegen Ende 1368 mit dem Ende der Regierungszeit von König Liu Thai zu Ende. - 1253 Gründung von  Siam - 1257 die Khmer, geschwächt und dezimiert von den langen Kämpfen werden aus Sukhotai vertrieben - 1257 - 1279 Ban Muang von Sukhothai- ältester Sohn von Inthrathi wird König - 1270 - 1279 Regierungszeit v. Ban Muang in Sukkhothai, noch ist Sukhotai eine lokale Größe - 1279 Ramkamhaeng ist König - 1281 Haripunchai wird von Mengrai erobert - 1283 Ramkamhaeng entwickelt die Schrift - 1292 Chiang Mai wird gegründet - um 1300 n.Chr. mit dem Tod Ramkhamhaengs und die Aufteilung der Macht in mehreren Fürstentümer zerfällt Sukhothai und verliert an Bedeutung.            Ayutthaya als neue Kapitale gewinnt an Bedeutung. - 1347 Eine verheerende Seuche dezimierte U Thongs Bevölkerung um mehr als die Hälfte,diee Fürstenfamilie U Thong verlässt Sukhotai. - 1347 - 1368 Regierungszeit von König Liu Thai in Sukhotai bis zu seinem Tode. Siam - das Ayutthaya Reich über Jahrhunderte hinweg regierten 33 verschiedene Fürsten das große Reich. Rama Thibodi kämpfte gegen die Khmer, eroberte Angkor und vertrieb den Khmer-König nach Laos. Unter Rama Thibodi wurde auch das erste Gesetzbuch verfasst, in Anlehnung an hinduistische Quellen unter Beachtung der Thai-Sitten. Gleichzeitig sorgte Rama Thibodif für den Bau von Tempeln. Er grenzte sich so von den hinduistisch geprägten Khmer ab.1431 wurde das Reich der Khmer endgültig zerstört und die Dynastie von Sukhothai zerstört. Als Folge davon wurde Prinz von Ayutthaya zum Gouverneur in Phitsanulok ernannt. Lan Na und Ayutthaya befanden sich über Jahrzehnte im Kriegszustand. Beide Seiten waren in etwa gleich stark, die hatte zur Folge, das keine Seite einen Angriff wagte. Der Ausgang wäre zu Ungewiss. Durch eine Verlegung der Hauptstadt von Ayutthaya zum nördlicher gelegenen Phitsanulok zeigte jedoch König Boroma Trailokanath, das man mit Angriffen von Lan Na rechnete und sich erwehren wollte. Durch die restlose Ablösung von Sukhothai war dieZeit des Fortschritts und Freiheits für die Thais vorbei. Nachfolgende Könige bedienten sich der Untertanen und bestimmten über ihr Leben oder Tod. Erst 1488 zog die Hauptstadt wieder zurück nach Ayutthaya. Später nahm Rama Thibodi II als erster König überhaupt Kontakt zu den Europäern auf.Zwischen 1509 und 1516 besuchten drei Gesandtschaften aus Portugal, welche schließlich auch Handelsposten eröffneten. Daraufhin verstärkten sich die Auseinandersetzungen mit Birma. Birmesen belagerten 1459 4 Monate lang Ayutthaya, bevor sie sich geschlagen zurückziehen mußten. König Bayinnuay eroberte 7 Jahre später Lan Na und besetzte Chiang Mai. Er stieß anschließend südwärts und wurde 1569 in Ayutthaya gesichtet. Prinz Naresuan, welcher jahrelang als Geisel der Birmesen fungierte, widerrief seinen Treuschwur, und führte seine Landsleute durch einige genial geführte Schlachten zum Sieg. König Naresuan besiegt die Birmesen und tötete den birmesischen Kronprinzen in einem Zweikampf. Kurz Zeit später wurde Tenasserim und Tavoy nach Ayutthaya wieder eingegliedert. 1605 besitzt Siam wieder die Grenzen von 1549. Naresuan verstärkt die Beziehungen mit Spanien, bzw. Portugal durch einen Vertrag mit König Philipp II von 1598. Naresuan Bruder Eka Thotsarot war König von Ayutthaya von 1605 – 1610. König Ekathotsarot öffnet Siam weiter für die Europäer. Infolge dessen immer mehr Holländer nach Siam reisten. Auch eine Gesandtschaft wurde nach Europa gesendet und kamen mit neuesten Erfindungen wieder zurück. Ab 1630, dem Jahr in dem Prinz Prasat Thong wieder Siam mit grausamer Hand regiert, lässt Prinz Prasat Thong große Teile seiner Familie hinrichten. Selbst Streitereien mit anderen Provinzfürsten werden auf grausame Art gelöst. Prinzen Phetracha (1688 – 1703) wird zum König ernannt, nachdem Prasat Thong schwer erkrannte. Er wendet sich der nationalistischen Partei zu, welche sich gegen den ausländischen Einfluß wehrt. Infolge dessen wird Constantine Phaulkon (einflussreiches Mitglied der Partei) hingerichtet und die franz. Truppen aus dem Land vertrieben. Daraufhin schottet sich Siam über 130 Jahre gegen die Außenwelt ab. Der königl. Hof wird Mittelpunkt der thail. Literatur. Die Ausdruckskraft der Thai-Sprache wird durch verschiedene Übersetzung während dieser Zeit aus dem Khmer und Pali ausgiebig geprägt. Gegen 1760 nimmt die Bedrohung durch die Birmanen ungeahnte Ausmaße an, als die Konbaung-Dynastie an die Macht kommt und Südostasien sich einverleiben möchte. 1766 kehrt König Hsinbyushin mit einer übermächtigen Streitmacht nach Ayutthaya zurück und belagerte, zunächst ohne Erfolg die Stadt über ein Jahr. Die Metropole, für damalige Verhältnisse übergroß, mit mehr als 1 Mio. Einwohner fällt am 07.04.1767 in die Hände der Birmesen. Infolge davon werden ein Großteil der vorhandenen 375 Tempel, der 94 Stadttore, unzählige Festungen innerhalb der Stadt endgültig zerstört. Schriften und Kunstwerke gehen für immer verloren durch die Zerstörung. Ayutthaya als Chronik: -Ramathibodi wird 1351 König von Ayutthaya, nachdem das gleichnamige Reich 1350 gegründet worden ist. - König Sai Lu Thai (Mahathammaracha II) von Sukhotai wird 1378 Vasallenkönig -      Ku Na regiert 30Jahre lang, das Lan Na-Reich stabilisiert sich nach jahrelangen gezettere.    unter Ramathibodi wird der Buddhismus zur Staatsreligion erklärt. Der König lässt ceylonesische Mönche nach Ayutthaya bringen. - 1362 Rama Thibodi erobert eine der wichtigsten Städte Siams: Phitsanulok - 1378 Ayutthaya-König Boromrachathirat I. erobert Sukhotai - 1388 Ermordung von König Thong Chan von Ayutthaya - 1388 - 1395 Regierungszeit von Ramesuan in Ayutthaya - 1395 - 1409 Regierungszeit von König Ramracha in Ayutthaya - 1399 - 1419 Regierungszeit König Mahathmmaratcha III (Sai Luthai) (Thammaracha III) von Sukhothai - 1406 - 1419 Regierungszeit König Mathathammaracha III von Sukhotai - weiter auf Seite 2
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